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Kunstverein Südsauerland
Piano Solo    
Kirschnereit Matthias Kirschnereit (Rostock)

Freitag, 3. März 2017, 20 Uhr
Kreishaus Olpe


„Poet am Klavier“ (Süddeutsche Zeitung) „Er ist ein Ausdrucksmusiker par excellence, der mit seinem Klavierspiel die spezifisch deutsche Klavierkunst fortsetzt.“ (FAZ)
Geboren in Dorsten, Westfalen, wanderte Matthias Kirschnereit als 9-jähriger mit seiner Familie aus nach Namibia. Mit 14 kehrte er nach Deutschland zurück zum Studium an der Musikhochschule in Detmold. Zusätzliche künstlerische Impulse vermittelten ihm Murray Perahia, Claudio Arrau, Bruno Leonardo Gelber und Oleg Maisenberg. Er ist vielfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe (u.a. Geza Anda Zürich; Sydney) und konzertiert weltweit. Der Künstler verbindet musikalischen Empfindungsreichtum mit feinsinniger Interpretation. Der Professor an der Musikhochschule Rostock war 1997 Gast bei Piano Solo. Die Freude über das Wiedersehen ist gegenseitig begründet, insbesondere wegen des eher seltenen Konzertprogramms.


 Foto: © Giorgia Bertazzi
Programm

Johannes Brahms
(1833-1897)
Scherzo es-Moll op. 4

Muzio Clementi
(1752-1832)
Sonate B-Dur op. 24/2

Carl Philipp Emmanuel Bach
(1714-1788)
Fantasie Es-Dur Wq. 58/6

Georg Friedrich Händel
(1685-1759)
Chaconne G-Dur mit 21 Veränderungen HWV 435

Johannes Brahms
Sonate f-moll op. 5
  "Eine wunderbare musikalische Reise"
WP/WR 07.03.2017
 
Song-Jin

Seong-Jin Cho (Paris) 

Freitag, 31. März 2017, 20 Uhr 
Kreishaus Olpe

1994 in Seoul (Korea) geboren.
2015 Erster Preis im Internationalen Chopin-Wettbewerb Warschau. 2014 bereits Dritter Preis und Interpretationspreis beim Rubinstein-Wettbewerb in Tel Aviv. 2008 mit 14 J. Erster Preis beim Moskauer Chopin-Wettbewerb.
Er verbindet ein überwältigendes Talent mit einer natürlichen Musikalität. Die Deutsche Grammophon hat einen Exklusivvertrag mit ihm. – Bisher u. a. Konzerte unter Dirigenten Lorin Mazeel, Mikhail Pletnev, Vladimir Ashkenazy, Valery Gergiev. Rezitals spielte er in der Carnegie Hall N. Y., im Herkulessaal München, in der Philharmonie Paris, im Concertgebouw Amsterdam. Zu seinen Lehrern zählt Michel Béroff in Paris am Conservatoire National Supérieur de Musique.

Foto: © Harald Hoffmann DG

Programm

Wolfgang-Amadeus Mozart
(1756-1791)
Klaviersonate Nr. 12 F-Dur KV 332

Claude Debussy
(1862-1918)
Images, Heft 1 & 2

Frédéric Chopin
(1810-1849)
Ballade Nr. 1 g-Moll op. 23

Frédéric Chopin
Ballade Nr. 2 F-Dur, op. 38

Frédéric Chopin
Ballade Nr. 3 As-Dur op. 47

Frédéric Chopin
Ballade Nr. 4 f-Moll op. 52

  "Publikum erhebt sich für Seong-Jin Cho"
WP/WR 03.04.2017
 
Lifits

Michail Lifits (Hannover)

Freitag, 5. Mai 2017, 20 Uhr

Kreishaus Olpe

1982 geb. in Taschkent (Usbekistan), übersiedelte Michail Lifits als 16-jähriger nach Deutschland und lebt seitdem in Hannover. 2009 Sieger im Internationalen Busoni-Klavierwettbewerb in Bozen. Seither Konzerte u. a. in der Carnegie Hall und im Lincoln Center in New York, in der Wigmore Hall in London, in der Philharmonie Berlin, im Herkulessaal und in der Philharmonie in München, in der Laeiszhalle Hamburg, in der Tonhalle Zürich, im Concertgebouw Amsterdam, im Palais des Beaux-Arts in Brüssel und in Asien. Ab 2011 exklusiv bei Decca Classics. Lifits gastiert international unter berühmten Dirigenten bei Festivals und gibt in vielen Ländern gefeierte Rezitals. Er ist zudem ein leidenschaftlicher und gefragter Kammermusiker.
Die Kritik urteilt über seine Klavierabende: “Beglückende Klangfarbenfreudigkeit” (FAZ). „Durchgeistigter, beinahe weise anmutender Ton” (Süddeutsche Zeitung). Auch in Olpe wurde seine hinreißende Musikalität gewürdigt: „Michail Lifits begeisterte im Kreishaus mit einem Klavierfeuerwerk.“ (WP 9.05.2011)

Foto: © Felix Broede

Programm

Franz Schubert
(1779-1828)

Sonate B-Dur D 960

Dmitri Schostakowitsch
(1906-1975)

24 Präludien op. 34

Dmitri Schostakowitsch
Präludium und Fuge D-Moll op. 87 Nr. 24

  "Reicher Lohn für alle, die gekommen sind"
WP/WR 13.05.2017
 
Armstrong Kit Armstrong (Krispl, A)

Freitag, 8. September 2017, 20 Uhr
Kreishaus Olpe


Kit Armstrong debütierte mit 18 Jahren in Olpe und nennt seit langem die großen Konzertsäle weltweit sein Zuhause. Er wird in seinem 5. Piano Solo-Rezital eine ungewöhnliche Werkfolge spielen: Stücke von W. A. Mozart und von C.P.E. Bach: „Er ist der Vater, wir die Bub’n. Wer von uns was Rechtes kann, hat von ihm gelernt.“ (Wolfgang A. Mozart)
Armstrong studierte Musik am Curtis Institute of Music in Philadelphia und an der Royal Academy of Music in London, außerdem seit dem siebten Lebensjahr Naturwissenschaften. Die Masterprüfung in Mathematik absolvierte er mit 18 Jahren an der Universität von Paris VI. 2010 erhielt er den Leonard Bernstein Award des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Sein Mentor Alfred Brendel attestiert ihm „ein Verständnis der großen Klavierliteratur als eine Einheit von Gefühl und Verstand, Frische und Verfeinerung“. Kit Armstrongs Anschlagskultur ist geprägt von kristalliner Klarheit und eleganter Leichtigkeit, von klang-farblichem Reichtum und von einer souveränen Gestaltungsvielfalt. Er legt in seinem Spiel die Strukturen der Kompositionen offen und läßt im singenden Klang des Flügels die Transparenz seiner Interpretation miterleben. „Ein großes Ganzes, fein gesponnen, unglaublich nuanciert.“ (Siegener Zeitung, 12.05.2014)

Foto: ©
Gesine Born
Programm

Wolfgang Amadeus Mozart
(1756-1791)
Sonata facile C-Dur KV 545

Carl Philipp Emanuel Bach
(1714-1788)

freie Fantasie fis-Moll Wq 67

Carl Philipp Emanuel Bach
5 charakteristische Stücke aus
Musikalisches Vielerlei

Carl Philipp Emanuel Bach
Rondo G-Dur

Carl Philipp Emanuel Bach
Württembergische Sonate Nr. 5
Es-Dur Wq 49/5

Wolfgang Amadeus Mozart
Allemande und Courante
aus der Suite KV 399

Wolfgang Amadeus Mozart
Fantasie und Fuge C-Dur KV 394

     
Grosvenor Benjamin Grosvenor (London)

Freitag, 13. Oktober 2017, 20 Uhr
Kreishaus Olpe

1992 geboren als Jüngster von fünf Brüdern in Essex. Mit 11 Jahren erste Berühmtheit als jüngster Gewinner des BBC Young Musician Competition. Schon mit 13 debütierte er in der New Yorker Carnegie Hall und der Royal Albert Hall in London, woraufhin seine Karriere mit Konzertauftritten in aller Welt begann, von den Londoner Philharmonikern bis zu den Sinfonieorchestern von Brasilien und Tokio. 2012 an der Royal Academy of Music Examen mit einer Queen's Commendation for Excellence für den besten Studenten des Jahres.

Grosvenor ist als Solist mit zahlreichen Auftritten in Europa, den USA und im Fernen Osten gefragt. Er ist Mitglied im angesehenen BBC New Generation Artists-Projekt. Seither Konzerte in USA, Tokio, Peking, Australien, Europa, beim Klavierfestival Ruhr. Bereits für 2 CDs erhielt er die begehrte Auszeichnung mit dem Diapason d’Or. – „Mr. Grosvenor läßt dich vor Freude seufzen.“ (New York Times) „Visionär an den Tasten“ (Süddeutsche Zeitung). 2016/17 ist er Künstler der Reihe „Junge Wilde“ am Konzerthaus Dortmund. Im Jahr 2016 wurde er außerdem zum Fellow of the Royal Academy of Music ernannt

Foto: ©
Sophie Wright
Programm

Johann Sebastian Bach
(1685-1750)
Französische Suite Nr. 5 G-Dur BWV 816

Johannes Brahms
(1833-1897)
Klavierstücke op.119

Brett Dean
(geb. 23.10.1961)
Hommage to Brahms
„Drei Stücke zwischen den Brahms-Stücken zu spielen“

Claude Debussy
(1872-1918)
L'apres midi (arr. Borwick/George Copeland)

Alban Berg
(1885-1935)
Sonata

Maurice Ravel
(1875-1937)
Gaspard de la nuit
     
Tsybuleva Anna Tsybuleva (Moskau)

Freitag, 24. November 2017, 20 Uhr
Kreishaus Olpe


2015 gewann Anna Tsybuleva als erst zweite Frau überhaupt den Leeds International Competition, mit dem vor ihr u.a. Murray Perahia, Mitsuko Uchida und Lars Vogt ausgezeichnet wurden. Zudem erhielt sie die Aung San Suu Kyi Goldmedaille. 2014 machte sie am Konservatorium in Moskau ihren Abschluss als beste Studentin ihres Jahrgangs. Sie war bereits Gast bei zahlreichen Festivals in Europa, Japan, Rußland und USA. Rezitals gab sie u. a. in folgenden Konzertsälen: Salle Cortot Paris, Tonhalle Zürich, Wigmore Hall London, Bozar in Brüssel, Philharmonie Luxembourg

Die charmante 25-jährige Südrussin wurde 2016 beim Debut an der Ruhr begeistert gefeiert. Sie überzeugte „mit absolut berechtigtem musikalischem Selbstbewusstsein. Sie weiß offensichtlich genau, was sie will: Kein Verlieren in der Musik, sondern unbedingten Gestaltungswillen. Da hat jede Note, jede Akzentuierung ihren Sinn. […] Ihr Spiel hat immense Kraft und Energie, kann aber auch von bestechender Leichtigkeit sein. […] Und bis zur letzten Note präsentiert sich Anna Tsybuleva als eine Künstlerin, die mit Nachdruck ihren Platz in der Klavierwelt einfordert.“ (omm.de, Stefan Schmöe 27.05.2016)

Foto: ©
Vera Greiner
Programm

Carl Philipp Emanuel Bach
(1714-1788)
2 Klaviersonaten: B-Dur Wq 48/2 /
g-Moll Wq 65/17

Franz Schubert
(1797-1828)
Wanderer-Fantasie op. 15 D 760

Jean-Philippe Rameau
(1683-1764)
Werkangaben folgen

Max Reger
(1873-1916)
Fünf Aquarellen op. 25

Claude Debussy
(1872-1918)
Werkangaben folgen

      
Piano Solo Jahresprogramm 2017

Piano Solo im Jahres-Abonnement
Der Kunstverein Südsauerland veranstaltet seit 1994 diese erfolgreiche Konzertreihe im Großen Saal des Kreishauses in 57462 Olpe, Westfälische Str. 75. Spenden von Privatpersonen und Unternehmen ermöglichen die Reihe Piano Solo mit Pianisten von Weltruf am Konzertflügel Steinway D des Kreises Olpe.

ABO- und Einzelkarten-Verkauf:
bei Olpe Aktiv e. V., am Marktplatz, Westfälische Str. 11, Tel.02761-942913 oder nach Vereinbarung per Vorabüberweisung auf das Konto IBAN: DE08462500490000046888 Sparkasse Olpe. Bestellungen per E-Mail:

info@kunstverein-suedsauerland.de
Abonnement & Konzertkarten

6 Konzerte 2017
ABO-Preise:
Erwachsene 90 €
Schüler 30 €
Kunstvereins-Mitglieder 72 €

Einzelkarten
Erwachsene 20 €
Schüler 6 €
Kunstvereins-Mitglieder 15 €

Internet
www.kunstverein-suedsauerland.de

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Hinweise

Ein Abonnement ist bei Verhinderung an Verwandte, Freunde und Bekannte übertragbar. Pro Einzel-mitgliedschaft (21 €) im Kunstverein kann ein Abo, pro Familienmitgliedschaft (31 €) können zwei ABOs ermäßigt erworben werden. Zusätzliche Einzelkarten werden zum Normalpreis berechnet. Ein ABO bietet eine erhebliche Ermäßigung auf die Einzelkarten-Preise; die Wartezeit an der Abendkasse entfällt. ABO-Bestellung und Kauf für 2017:
ab sofort per Email:
info@kunstverein-suedsauerland.de

Hinweis: Änderungen, insbesondere Programm-Umstellungen, sind vorbehalten!